Wanderung Mostelberg - Rothenthurm - Altmatt

Kalenderwoche 18/2018 | Donnerstag, 3. Mai 2018

Routen-Beschreibung

Wanderung Mostelberg - Rothenthurm - Altmatt

Infos

Total: Wanderzeit: 3h30 Bergauf/Bergab: 170 m / 430 m Länge: 11.8 km
Vor dem Mittag: 1h45 Bergauf/Bergab: 120 m / 260 m Länge: 6 km
Nach dem Mittag: 1h45 Bergauf/Bergab: 50 m / 70 m Länge: 5.8 km

Karten

1:50 000 Lachen 236T

Schwierigkeitsgrad

T1

Region

Zentralschweiz

Saison

4 - 11

Charakteristik

über eine der längsten Hängebrücken ins geschützte Hochmoor Rothenthurm

Route:

Mostelberg (1191 m) - Mäderen (1153 m) - Schwendeli (957 m) - Rothenthurm (923 m) - Steinstoss (924 m) - Altmatt (919 m)

Beschreibung

Fussgänger-Hängebrücke "Raiffeisen Skywalk"

Der Einstieg zur neuen Fussgänger-Hängebrücke «Raiffeisen Skywalk» befindet sich auf dem Mostelberg direkt bei
der Bergstation der Gondelbahn Stuckli Rondo. Diese Brücke überspannt das wildromantische Lauitobel in einer Höhe
bis zu 58 Metern! Die Länge von 374 Meter macht sie zu einer der längsten Fussgängerhängebrücken Europas.

Die Hängebrücke ist sommer- und wintertauglich. Sie ist während den Betriebszeiten der Bergbahn Sattel-Hochstuckli geöffnet. Ausserhalb dieser Öffnungszeiten versperren Tore den Zutritt. Die Lauffläche ist zwischen 90 und 180 cm breit.
So können auch Gäste im Rollstuhl und Familien mit Kinderwagen diese einzigartige Attraktion erleben.

Die Brücke wird mit Videokameras überwacht. Wind- und Pegelmesser liefern wichtige Grundlagen für einen sicheren Betrieb. Die Konstruktion hängt an vier 50 mm dicken Seilen, die im Boden mit 20 Meter langen Erdankern abgespannt sind. Jedes Seil weist eine Tragkraft von 250 Tonnen auf. Die Lauffläche besteht aus Gitterrosten, welche selbst bei Regen und Schnee sicher begehbar bleiben.

Die Fussgänger-Hängebrücke ist mit einem gültigen Gondelbahnticket kostenlos und konnte dank der grosszügigen Unterstützung zahlreicher Sponsoren gebaut werden.

Das berühmteste Hochmoor der Schweiz: Biberbrugg-Rothenthurm

1987 erlangte diese Moorlandschaft nationale Bekanntheit durch die "Rothenthurm-Initiative".

Im trogförmigen Hochtal entstanden im kühl-feuchten Klima viele Moore, darunter das grösste noch existierende Hoch- und Heidemoor der Schweiz (über 100 Hektaren). Dieses wird umgeben von einem äusserst reichen Mosaik verschiedener Lebensräume: Reste von Bergföhren-Hochmooren, Fichtenwälder Gehölze, Torfstiche, Flachmoore und das in Mäandern fliessende Flüsschen Biber mit seiner Auenvegetation. Die weiten Streuewiesen werden von den Landwirten ab September gemäht. Streuetristen und Wölbäcker spiegeln die traditionelle Landnutzung wider.

Trollblume, Pfeifengras und Sonnentau

Entlang von Gräben und Bächen wachsen Troll- und Sumpfdotterblume, in Riedwiesen Pfeifengras, Seggen und Orchideen. Torfmoose und Zwergsträucher bilden das Hochmoor. auf diesem mageren Boden können nur die anspruchslosesten Pflanzenarten überleben – es sei denn sie holen die Nährstoffe von anderswo wie der Sonnentau: Mit glitzernden Tröpfchen an seinen Blätter lockt er kleine Insekten an, klebt diese fest und verdaut sie.

Rückzugsgebiet für Bodenbrüter

In der weiten Ebene leben auf niedrige, lückige Vegetation angewiesene Bodenbrüter wie Kiebitz, Wiesenpieper, Feldlerche und der Grosse Brachvogel. Aber auch Braunkehlchen und Wachtel sowie von den Säugetieren das Reh können im Frühjahr – von Mähmaschinen verschont – ihre Jungen aufziehen. Verschiedene Amphibien, Moorschmetterlinge, Libellen und Heuschrecken kommen vor.

Gefährdung

Die Landschaftszerstörung durch Bautätigkeit und Tourismus hielt sich hier in Grenzen, aber Moorbiotope gingen durch den früheren Torfabbau verloren. In heutiger Zeit wird durch Nährstoffeintrag (Jauche, Mist, Dünger) und fortdauernde Entwässerung die Moorflächen weiter dezimiert. Outdoor-Sportarten und Reiterei nehmen zu und (noch) Modellfliegerei und Helikoptertiefflüge stören die Ruhe von Besuchern und empfindlichen Tieren – trotz gesetzlichem Schutz.

Engagement von Pro Natura

Auf den Flächen von Pro Natura und des Schwyzer kantonalen Vogelschutzverbandes wird eine vorbildliche Pflege durchgeführt. Zudem strebt Pro Natura die Regeneration beeinträchtigter Hochmoore an. Im Rahmen der laufenden Nutzungsplanung engagiert sich Pro Natura gemeinsam mit anderen Schwyzer Umweltverbänden zugunsten einer attraktiven Besucherlenkung und einer Schutzverordnung, die diesen Namen verdient. Im Auftrag des Kantons werden Arbeitseinsätze durchgeführt, um der Verbuschung und Verwaldung entgegen zu wirken.

Gesetzlicher Schutz

BLN-Gebiet, Moorlandschaft, zahlreiche Hoch- und Flachmoorobjekte sowie Auenobjekt von nationaler Bedeutung, z.Z. Überarbeitung der Nutzungsplanung Rothenthurm.

Quelle:

Internet www.sattel-hochstuckli.ch https://www.pronatura-sz.ch/rothenthurm und selber kreiert

 

 

 

Routenplan & Höhenprofil

Quelle: SchweizMobil

Verpflegung

Startkaffee:

Berggasthaus Mostelberg

Linus Rickenbach
Telefon +41 41 835 11 78

info@mostelberg.ch

www.mostelberg.ch

Mittagessen:

Café Turm

Altmattstrasse 11
6418 Rothenthurm

Tel +41 41 838 15 65

info@cafeturm.ch

www.cafeturm.ch/

Fahrplan

Hinfahrt:

Ab 07:32 Bern - Gl. 7 (IC 707, Richtung: St. Gallen) - An 08:28 Zürich HB - Gl. 33
Ab 08:43 Zürich HB - Gl. 6 (S 25 20531, Richtung: Linthal) - An 09:00 Wädenswil - Gl. 3
Ab 09:09 Wädenswil - Gl. 1 (S 13 19332, Richtung: Einsiedeln) - An 09:25 Biberbrugg - Gl. 2
Ab 09:39 Biberbrugg - Gl. 5 (S 31 16836, Richtung: Arth-Goldau) - An 09:51 Sattel-Aegeri - Gl. 3
Ab 10:01 Sattel SHAG (GB 1, Richtung: Mostelberg) - An 10:07 Mostelberg
Dauer: 2 h 37 min

Gondelbahn auf Mostelberg einfache Fahrt mit GA/Halbtax Fr. 8.-

Rückfahrt

Ab 15:42 Altmatt - Gl. 2 (S 31 16868, Richtung: Arth-Goldau) - An 16:04 Arth-Goldau - Gl. 2
Ab 16:14 Arth-Goldau - Gl. 5 (IR 2328, Richtung: Basel SBB) - An 16:41 Luzern - Gl. 7
Ab 17:00 Luzern - Gl. 8 (IR 2530, Richtung: Genève-Aéroport) - An 18:00 Bern - Gl. 3
Dauer: 2 h 20 min

 

Fotogalerie

Druckversion

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