Routen-Beschreibung

Druckversion

Dauer 3h10 | Bergauf 350 m / Bergab 350 m | Länge 9.4 km | Jura/Mittelland | Saison 4-11 | Schwierigkeit T1 | Rundwanderung Balsthal - Holzweg

Hinfahrt:
Ab 08:07 Bern - Gl. 10 (RE 3863, Richtung: Olten)
An 08:40 Langenthal - Gl. 3
Ab 08:52 Langenthal - Gl. 5 (R  421, Richtung: Oensingen)
An 09:13 Oensingen - Gl. 8
Ab 09:18 Oensingen - Gl. 45/5 (R  26033, Richtung: Balsthal)
An 09:26 Balsthal - Gl. 2
Ab 09:34 Balsthal, Bahnhof (BUS 94 94041, Richtung: Waldenburg, Bahnhof)
An 09:35 Balsthal, Zentrum
Dauer: 1 h 28 min
Rückfahrt:
Ab 15:53 Balsthal, Zentrum (BUS 115 15122, Richtung: Balsthal, Bahnhof)
An 15:58 Balsthal, Bahnhof
Ab 16:02 Balsthal - Gl. 2 (R  26060, Richtung: Oensingen)
An 16:10 Oensingen - Gl. 45/5
Ab 16:13 Oensingen - Gl. 4 (ICN 1526, Richtung: Lausanne)
An 16:43 Biel/Bienne - Gl. 5
Ab 16:52 Biel/Bienne - Gl. 7 (RE 3762, Richtung: Bern)
An 17:17 Bern - Gl. 10
Dauer: 1 h 24 min
Verpflegung:
Startkaffee: Hotel Balsthal AG Restaurant Kornhaus Falkensteinstrasse 1 4710 Balsthal +41 62 386 88 88 info@hotelbalsthal.ch http://www.hotelbalsthal.ch >>>>Reserviert am 8. April 2017

Einkehren: Restaurant Pintli  Römerstr. 1 4710 Balsthal st.wolfgang http://www.pintli-neufalkenstein.ch/ Tel. +41 62 391 15 69 info@pintli-neufalkenstein.ch (Ruhetage: MO und DI) >>>> Reserviert am 8. April 2017

Das hübsch renovierte Gasthaus, ein ehemaliges Schlossgut, liegt unterhalb der Ruine Neu Falkenstein. In früherer Zeit war es ein Herrenhaus für Kutschenreisende. Heute bietet die Familie Claude in ihrer Gaststube eine feine, saisonale Kost an. Hier werden ausschliesslich frische Produkte aus der Region verwendet

Wanderzeit:
Vor dem Mittagessen: 1h45
Nach dem Mittagessen: 1h25
Total: 3h10

Länge:  9.4 km
Bergauf/Bergab: 350/350 m

Karten:  1:50 000 Olten 224T und Delèmont 223T
Quelle:  selber kreiert und Flyer Holzweg Thal

Auf dem Holzweg Thal - Wald, Holz und Landschaft sinnlich erleben

Balsthal (497 m) - St. Wolfgang (511 m) - Römerstrasse (552 m) - Pavillon (592 m) - Wendepunkt (634 m) - höchster Punkt 660 m) - Neu Falkenstein (580 m) - St. Wolfgang (511 m) - Hintere Flue (677 m) - Balsthal (497 m)

Auf dem Holzweg Thal erfahren wir den Wald und das Naturprodukt Holz auf künstlerische und spielerische Art mit Kopf, Herz und Hand.

Projekt, das seinesgleichen sucht

Die Strecke des Holzwegs Thal ist verhältnismässig kurz zu jener Zeitspanne, die von der Vision bis zur Verwirklichung verstrichen ist, nämlich rund zehn Jahre (wir berichteten). Auch war das Projekt mehrfach nahe daran, abgebrochen zu werden. Dem Unternehmergeist einiger Personen und deren Freude am Holz ist es zu verdanken, dass der Holzweg Tatsache geworden ist. Und es war ein grosses Mass an Freiwilligenarbeit nötig – besonders in der letzten Phase – sowie ansehnliche Sponsoringbeiträge; es ist von einem Gesamtbudget von 1,2 Mio. Franken die Rede. Entstanden ist ein Erlebnisweg mit 20 Installationen, der seinesgleichen sucht. Holz lässt sich sehen, fühlen, riechen und hören.

Begrüsst wurden die Gäste von Beat Bader, dem Präsidenten des Projektausschusses Holzweg Thal, dem ferner Markus Egli, Hans Fluri, Thomas Fluri, Peter Jakob, Bernhard Studer und Michael Bur angehören.

«Wozu soll das gut sein?»

Drei Kunstschaffende waren eingeladen, einen Projektvorschlag einzureichen. Zum Zug kam Sammy Deichmann aus Aedermannsdorf. Er berichtete, beim Aufbau der Installationen sei er oft angesprochen und gefragt worden: «Wozu soll das gut sein? – Kann man Natur nicht Natur bleiben lassen?» Solche Fragen habe er gerne, erklärte er, denn es sei dem Betrachter überlassen, was er sehen will. «Darum gibt es nirgends Informationen zu den Installationen.» Amüsiert hat ihn die Interpretation des Schiffes oben bei der Ruine Neu Falkenstein. «Man habe einmal Pläne gehabt, bei der Klus eine Staumauer zu bauen und das Thal zu fluten. Das Schiff diene als letzte Zuflucht, daher nenne man es Mümliswiler Arche.» Der Holzweg ist dem Naturpark Thal zum Geschenk gemacht bzw. zur Betreuung übergeben worden. Naturparkleiter Michael Bur versprach, man werde sich gerne und gut um den Weg kümmern. Samstag und Sonntag kann man gratis mit dem Postauto ab jedem Thaler Dorf zum Holzweg fahren. Parkplätze gibts beim Forstwerkhof Balsthal sowie der Hauptstrasse Richtung Holderbank. «Wozu soll das gut sein?» Drei Kunstschaffende waren eingeladen, einen Projektvorschlag einzureichen. Zum Zug kam Sammy Deichmann aus Aedermannsdorf. Er berichtete, beim Aufbau der Installationen sei er oft angesprochen und gefragt worden: «Wozu soll das gut sein? – Kann man Natur nicht Natur bleiben lassen?» Solche Fragen habe er gerne, erklärte er, denn es sei dem Betrachter überlassen, was er sehen will. «Darum gibt es nirgends Informationen zu den Installationen.» Amüsiert hat ihn die Interpretation des Schiffes oben bei der Ruine Neu Falkenstein. «Man habe einmal Pläne gehabt, bei der Klus eine Staumauer zu bauen und das Thal zu fluten. Das Schiff diene als letzte Zuflucht, daher nenne man es Mümliswiler Arche.»

Der Holzweg ist dem Naturpark Thal zum Geschenk gemacht bzw. zur Betreuung übergeben worden. Naturparkleiter Michael Bur versprach, man werde sich gerne und gut um den Weg kümmern. Samstag und Sonntag kann man gratis mit dem Postauto ab jedem Thaler Dorf zum Holzweg fahren. Parkplätze gibts beim Forstwerkhof Balsthal sowie der Hauptstrasse Richtung Holderbank.

Auszug von der Eröffnungsfeier aus der Solothurnerzeitung vom 25. Sept. 2015

 

Fotogalerie

Foto: Roland
Foto: Roland
Foto: Roland
Foto: Roland

WanderFritz 1 - 58 schönste Wanderungen durch die Schweiz

In diesem Buch sind die 58 schönsten Ausflüge von Fritz Hegi durch wunderbare Schweizer Landschaften dargestellt. Es sind leichte Touren für Familien mit Kindern, aber auch für die jungen Rentner.

Alle Ausgangs- und Zielpunkte sind gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar. Zu allen Touren gibt es Kartenausschnitte, genaue Routenbeschriebe und viele wertvolle Tipps.

Es ist die dritte aktualisierte Neuauflage des Wanderbestsellers

Zum Buch

WanderFritz 2 – 62 Wandertouren durch die Schweiz

„WanderFritz“ ist wieder unterwegs! In seinem neuen Wanderbuch präsentiert Wander-Profi Fritz Hegi 62 der schönsten Touren durch die WanderSchweiz. Es sind zwei- bis vierstündige Touren. Sie führen durch wunderbare Landschaften, zu historischen Orten, kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Mit einem Geleitwort von alt Bundespräsident Adolf Ogi

Zum Buch
Weiterempfehlen

Hinterlassen Sie einen Kommentar